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Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) warnt vor Billigangeboten für Energieausweise.
Wer bei der Erstellung des Energieausweises für Gebäude spart, kann böse Überraschungen erleben. Die dena empfiehlt, sich Angebote zur Erstellung des Energieausweises genau anzusehen. Denn der Energieausweis zum kleinen Preis erweist sich oft als Mogelpackung. Das Ausfüllen eines Internet-Fragebogens ohne Vor-Ort-Termin und großen Aufwand lässt oftmals einen ungültigen Energieausweis im Briefkasten landen. Die Vorlage eines nicht vollständigen Ausweises kann mit Bußgeldern von bis zu 15.000 Euro geahndet werden.
"Es werden Energieausweise angeboten, die nicht den gesetzlichen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) entsprechen und deshalb ungültig sind. Der Eigentümer sollte die Qualität und die Gültigkeit des angebotenen Energieausweises vor der Beauftragung prüfen. Die dena empfiehlt den bedarfsorientierten Energieausweis", betont dena-Geschäftsführer Stephan Kohler.
Bei der Beurteilung der Angebote helfen folgende Kriterien: Dem Energieausweis müssen individuelle Modernisierungsempfehlungen beigefügt werden. Fehlen die Sanierungstipps, ist der Energieausweis ungültig. Außerdem ist der Aussteller gesetzlich verpflichtet zu überprüfen, ob die ihm gemeldeten Gebäudedaten (Gebäudemaße und Energieverbrauch) plausibel sind. Die dena empfiehlt grundsätzlich eine Vor-Ort-Begehung durch den Aussteller vor der Erstellung des Energieausweises. Je ausführlicher die Sanierungstipps und gründlicher die Datenerfassung, desto besser die Qualität und die Aussagekraft des Energieausweises.
Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) www.dena.de
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